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Hier werden wir regelmäßig Informationen posten, wenn sich ein Experte zum Thema Goldpreis und dessen Entwicklung geäußert hat.
Prof. Dr. Hans J. Bocker - Gold ist Geld
Quelle: mmnews.de - 28.07.2010:
"Eine Blase liegt bei Gold noch längstens nicht vor, oder?
Davon sind wir noch meilenweit entfernt. Im Januar 1980 kostete die Unze 852 $. Um die damalige Kaufkraft zu erreichen, brauchten wir einen Preis von 2500 $, falls man die massiv geschönte amtliche Inflation zugrunde legt. Nimmt man die wirkliche Teuerungsrate als Grundlage der Kalkulation, käme man auf 7400 $ pro Unze. Ausserdem müssen sich Dow Jones und Gold erst noch treffen um ein realistisches Niveau zu erreichen. Damals standen sich Dow und die Unze 1:1 gegenüber. Zwischenzeitlich musste man sogar über 100 Unzen für den Dow bezahlen.
Derzeit steht das Verhältnis etwa auf vernünftigeren 1:8. Der Goldpreis darf also ruhig um das achtfache steigen, um wieder ein realistisches Verhältnis zum Aktienmarkt zu erreichen. Sobald wir 7000-8000 $ ansteuern, sprechen wir uns wieder und selbst das wäre noch keine Blase, denn das alte Hoch wurde gerade erst mal erreicht. Wenn dieses alte Hoch um vielleicht das 30fache überschritten würde, kämen wir dem Blasenzustand langsam näher.
Gold ist nach wie vor massiv unterbewertet und spottbillig. Die jetzigen Probleme werden weder morgen noch nächstes Jahr gelöst. Gold als einzige Vermögensklasse, schlägt sich sowohl in einem inflationären als auch deflationären Szenario hervorragend und lässt sich nicht beliebig vermehren. Ihm stehen keine Verbindlichkeiten gegenüber und es hängt nicht von der Zahlungsfähigkeit irgendeines Schuldners ab. Es überlebte alle Revolutionen, Kriege, Umstürze und Staatspleiten. Es ist die einzige echte Versicherung der Welt, die immer zur Stelle ist und immer zahlt - alles historisch belegbare Fakten. Immer mehr Investoren sehen Gold als Geld. Seine Remonetarisierung hat eindeutig begonnen, aber eine Blase sieht anders aus."
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Den Start macht Roland Leuschel, der als notorischer Crash-Prophet gilt.
Quelle: Financial Times Deutschland Online - 25.07.2010:
"Wilhelm Brinkmeyer: Wie hoch wird der Goldpreis noch klettern? Lohnt sich ein Einstieg?
Roland Leuschel: Er kann noch sehr hoch steigen, wobei die nächsten Etappen 2000 und dann 5000 Dollar pro Feinunze sein werden. Da lohnt sich natürlich auch ein Einstieg auf heutigem Niveau, vor allem nach einer kräftigen Korrektur. Diese kommt immer, weil die Notenbanken durch die Verkäufe ihrer Goldbestände versuchen, den Anstieg zu mildern. Sie sehen zu Recht den Goldpreisanstieg als Antwort auf die inflationäre und verantwortungslose Geldpolitik. Sobald die europäischen Zentralbanken ihr letztes Gramm Gold verkauft haben, kann die Party beginnen."
Lesen Sie hier das ganze (wirklich lesenswerte) Interview
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